Chemie Lehramt

Fast Facts

 

Informationen der Universität
nach gymnasialer Prüfungsordnung
nach wissenschaftlicher Prüfungsordnung

Bewerbungspflichtig: Ja

Regelstudienzeit: 10 Semester

Studienbeginn: Wintersemester (Bewerbungsfrist: 15. Juli)

Ansprechpartner (Chemie): 

Prof. Dr. Roland Krämer 
n.V., INF 270, Zi.255, Tel. 54-84 38
Dr. Matthias Hofmann
n.V., INF 270, Zi.87, Tel. 54-84 51
Ansprechpartner (Lehramt allgemein): Zentrum für Lehrerbildung

Das Lehramtsstudium Chemie umfasst Veranstaltungen in den Bereichen Anorganik, Organik, Physikalische Chemie und Biochemie. Darüber hinaus gibt es zwei Fachdidaktik-Module. Im Gegensatz zum Bachelorstudiengang muss der Studienverlaufsplan nicht strikt eingehalten werden, da er manchmal mit Modulen des zweiten Faches überlappt. Das Modulhandbuch enthält einen Vorschlag zur Stundenverteilung in jedem Semester, an dem man sich orientieren kann. Nicht jedes Modul muss aber im dafür vorgesehenen Semester absolviert werden. Je nachdem, was das zweite Fach ist, muss man oft individuell planen. Es empfiehlt sich allerdings, sich in den ersten Semestern möglichst an den vorgeschlagenen Verlaufsplan zu halten, denn alle Einführungsveranstaltungen sind Voraussetzungen für spätere Module.

Das Grundstudium besteht in der Regel aus den ersten vier Semestern und endet mit der Zwischenprüfung. Die Zwischenprüfung findet studienbegleitend statt, d.h. sie ist keine eigene Prüfung, sondern ist mit dem Bestehen AC_L1, AC_L2, OC_L1 und M1 absolviert (wenn das zweite Fach Mathematik ist, werden nur die ersten drei Module benötigt).

Ein wichtiger Teil des Studiums sind einige Laborpraktika, die in der Regel in den Semesterferien stattfinden. Das erste ist ein sechswöchiges Grundpraktikum, das nach dem ersten oder zweiten Semester absolviert wird. Im Grundstudium ist zudem ein Demonstrationskurs im Bereich Anorganik vorgesehen, dessen Schwerpunkt Experimentalvorträge sind. Es empfiehlt sich in jedem Fall, diesen vor dem Schulpraxissemester zu belegen. Weitere Praktika sind ein organisches und ein physikalisch-chemisches Grundpraktikum, sowie ein weiterer Demonstrationskurs.

Viele der Vorlesungen zu Beginn werden zusammen mit den Bachelor-Studenten besucht. Allerdings gibt es in den ersten beiden Semestern zusätzlich ein Seminar nur für Lehrämtler bei Herrn Dr. Hofmann, in dem immer die Möglichkeit besteht, Antworten auf Fragen zum Studium zu erhalten. Begleitend zu diesem Seminar werden sechs Kolloquien, d.h. mündliche Prüfungen, abgehalten, in denen der behandelte Stoff abgefragt wird. Das Bestehen dieser Kolloquien ist Voraussetzung für die Teilnahme am ersten Praktikum.

Sowohl die Praktika, als auch Tutorien und Übungsgruppen neben den Vorlesungen sorgen dafür, dass Chemie im Gegensatz zu anderen Fächern relativ zeitaufwändig ist. In den ersten Semestern lässt sich gut herausfinden, wie viele Kurse pro Semester machbar sind. Oft ist es sinnvoll, am Anfang des Semesters eher eine Vorlesung zu viel als zu wenig zu besuchen. Man kann diese jederzeit wieder aus dem Stundenplan streichen und im nächsten Semester belegen.

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