Forschungspraktika im Masterstudiengang

Forschungspraktika:
Im Rahmen des Studiums werden in allen Teilgebieten der Chemie Forschungspraktika durchgeführt, jeweils 6 Wochen (10 ECTS) für AC, OC und PC, dazu ggf. 4 Wochen Wahlpflichtfach (siehe Modulhandbuch).
Es empfiehlt sich, diese rechtzeitig zu planen, da viele AKs oft stark ausgelastet sind. Dazu ist auch die Zeit für Anfertigung und Korrektur der Berichte sowie einen Seminarvortrag einzuplanen. Die Praktika können im Laufe des Studiums in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden (z.B. möglichst viele Vorlesungen in den ersten 2 oder 3 Semestern, oder die meisten Praktika am Anfang).

Praktika sind in der vorlesungsfreien Zeit natürlich möglich, denkt aber daran, dass im Sommersemester viele Bachelorarbeiten stattfinden und die Anzahl an verfügbaren Stellen dadurch begrenzt ist.

Zur Organisation:

AC-F: Praktikum Moderne Aspekte der Anorganischen Chemie
Hier erfolgt die Anmeldung beim Leiter des Arbeitskreises. Es finden kein gemeinsames Seminar statt, der Vortrag wird im Seminar des Arbeitskreises gehalten.

OC-F Organisches Forschungspraktikum
Anmeldung erfolgt bei Dr. Matthias Rudolph (AK Hashmi) mit Angabe des Betreuers und zugeteilten Themas, also fragt zuerst bei einem AK nach. Termine für das abschließende Seminar werden mit angemeldeten Praktikanten per Mail vereinbar. Es empfiehlt sich das OC-F nicht als letztes Modul durchzuführen, da es zu Wartezeiten für den nächsten Seminartermin kommen kann.

PC-F Physikalisch-Chemisches Forschungspraktikum
Anmeldung erfolgt bei Prof. Dahint mit Angabe des Betreuers und zugeteilten Themas, siehe Details auf der Praktikums-Website.
Außerdem wird eine regelmäßige Teilnahme am PC-F Seminar (Termine im LSF) als Hörer vorausgesetzt (nur begrenzte Abwesenheit erlaubt), nach der praktischen Arbeit hält man den eigenen Vortrag.

Schwerpunkte der Arbeitskreise der chemischen Institute:

  • Anorganische Chemie
    Komplexchemie und molekulare Katalyse, Modellieren komplexer Moleküle, bioanorganische Chemie sowie Chemie nanoskaliger Cluster, angewandte Quantenchemie, Chemie funktionalisierter Polymere, Synthese neuer Materialien
  • Organische Chemie
    Präparative organische und metallorganische Chemie, Katalyseforschung, enantioselektive und metallvermittelte organische Synthese und Naturstoffchemie, spektroskopische Methoden, organische Materialien
  • Physikalische Chemie:
    Laserinduzierte chemische Prozesse und Laserdiagnostik mittels ultrakurzen Laserimpulsen, Methodische Entwicklung von nichtlinearer optischer Mikroskopie, Einzelmolekül-Spektroskopie an biologischen Proben, Dynamische Regulation der adhesiven Kontakte und der Cytoskelett-Architektur biologischer Zellen mit Hilfe neuartiger mikro- und nanostrukturierter Materialien, Design und gezielte Charakterisierung funktionaler Oberflächen und Grenzflächen, Biokompatible Beschichtungen für biotechnologische und medizinische Anwendungen, Nanolithographie und -technologie, Chemische und biochemische Sensoren, Röntgen-Mikroskopie und Holographie, Theoretische Studien zur elektronischen Struktur und Dynamik von Molekülen, Kohlenstoffallotrope und 2D Materialien als Advanced Materials

Nach Absprache sind auch Praktika in kooperierenden externen Arbeitskreisen möglich: achtet immer darauf, dass das Praktikum von der Fakultät anerkannt werden kann (sucht euch einen internen Betreuer aus oder fragt beim Prüfungsauschuss). Anmerkung: Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Forschungsgruppenleiter, die sich eine Nennung, Aktualisierung oder Löschung wünschen, können sich jederzeit an redaktion@chemie-heidelberg.de wenden.

Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT) am KIT:
Priv.-Doz. Dr. Silke Behrens (AC und PC)

InnovationLab (angewandte Forschung, OC, PC)

Centre for Advanced Materials (Fachrichtung je nach Abteilung)

Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg:
Pharmazeutische und Bioorganische Chemie Prof. Dr. Andres Jäschke (OC)
Chemische Biologie Dr. Richard Wombacher (OC)

 

Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg (BZH)

Max-Planck-Institut für medizinische Forschung (siehe auch Forschungsgruppen am PCI)

Institut für Nukleare Entsorgung am KIT
JRC Karlsruhe, Institut für Transurane (ITU)

Universität Heidelberg